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Ratgeber · Fristen

Kündigungsfristen und Hauptverfälle nie mehr verpassen

Kündigungsfristen, Hauptverfälle und Dossier-Fristen gehen im Büroalltag leicht unter, wenn sie auf mehrere Listen und Köpfe verteilt sind. So bündelt ein Fristenradar alle Termine an einem Ort – nach Dringlichkeit sortiert.

23.07.2026 · 4 Min. Lesezeit

Ein Kunde ruft im März an und ist verärgert: Seine Krankenzusatzversicherung hat sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, obwohl er eigentlich wechseln wollte. Die Kündigungsfrist ist bereits am 30. September abgelaufen – drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres, wie es bei vielen Schweizer Verträgen üblich ist. Passiert das öfter, kostet es nicht nur Zeit für die Bereinigung, sondern auch Vertrauen und am Ende Kunden.

Wer als Broker oder Treuhänder Dutzende oder Hunderte Policen betreut, kennt das Problem: Fristen liegen verstreut in Excel-Tabellen, Outlook-Kalendern, Papier-Dossiers und im Kopf einzelner Mitarbeitender. Sobald jemand in die Ferien geht, krank wird oder das Büro verlässt, reisst die Kette. Dieser Beitrag zeigt, welche Fristen im Alltag wirklich zählen, warum sie trotz Sorgfalt untergehen – und wie ein zentrales Fristenradar das Problem strukturell löst statt es nur zu verwalten.

Welche Fristen im Broker-Alltag wirklich zählen

Nicht jede Frist hat dieselbe Dringlichkeit, aber jede kann teuer werden, wenn sie übersehen wird:

  • Kündigungsfrist: Bei vielen Schweizer Versicherungsverträgen muss die Kündigung eine bestimmte Zeit vor dem Hauptverfall beim Versicherer eintreffen. Wird dieses Fenster verpasst, läuft der Vertrag in der Regel automatisch ein weiteres Jahr.
  • Hauptverfall: Das Datum, an dem der Vertrag ordentlich endet oder sich erneuert. Es ist der Fixpunkt, von dem aus rückwärts gerechnet wird – und gleichzeitig ein guter Anlass für ein Beratungsgespräch, unabhängig von einer Kündigung.
  • Dossier-Fristen: Wenn ein Kunde im Portal Unterlagen nachreichen soll, etwa für eine Schadenmeldung oder einen Antrag, hat das oft ein eigenes Fälligkeitsdatum, das leicht in der allgemeinen Post untergeht.
  • Aufgaben und Termine aus dem CRM: Rückrufe, Folgetermine, interne Pendenzen – auch sie haben Fälligkeiten, laufen aber meist in einem anderen System als die Vertragsfristen.

Das eigentliche Problem ist selten die einzelne Frist. Es ist die Tatsache, dass diese vier Kategorien in der Praxis in vier verschiedenen Werkzeugen leben – und niemand im Büro einen Gesamtüberblick hat.

Warum Fristen trotz aller Sorgfalt untergehen

Die meisten Büros haben irgendeine Form von Fristenkontrolle – eine Excel-Liste, einen Outlook-Kalender mit Erinnerungen, Notizzettel am Bildschirm. Das funktioniert, solange eine einzelne Person den Überblick im Kopf hat. Sobald mehrere Personen beteiligt sind, entstehen die typischen Lücken:

  • Die Liste wird lokal auf einem Rechner gepflegt und ist bei Abwesenheit der zuständigen Person nicht einsehbar.
  • Neue Verträge werden erfasst, aber die Frist wird vergessen manuell nachzutragen.
  • Ein Kunde wechselt die Sparte oder kündigt einen Vertrag vorzeitig – die alte Frist bleibt stehen, verwirrt oder wird schlicht übersehen.
  • Bei einer Stellvertretung während der Ferien weiss die vertretende Person nicht, wo welche Fristen überhaupt geführt werden.

Keines dieser Probleme liegt an mangelnder Sorgfalt. Es liegt daran, dass eine Fristenverwaltung, die auf verstreuten Listen und dem Gedächtnis Einzelner aufbaut, strukturell nicht skaliert – egal wie gewissenhaft alle arbeiten.

Ein Fristenradar bündelt alles an einem Ort

Genau hier setzt ein Fristenradar an, wie es in einem sicheren Kundenportal wie finra hinterlegt ist: Kündigungen, Hauptverfälle, Dossier-Fristen und Aufgaben aus dem CRM erscheinen in einer einzigen Tabelle – sortiert nach Dringlichkeit, nicht nach Kategorie oder Mitarbeiter. Wer morgens ins Büro kommt, sieht auf einen Blick, was diese Woche fällig ist, was in einem Monat ansteht und was bereits überfällig ist.

Weil die Fristen direkt an den Verträgen, Policen und Dossiers im System hängen, entsteht keine zweite, separat gepflegte Liste, die veralten kann. Ändert sich ein Vertrag oder wird ein Dossier abgeschlossen, verändert sich auch die Frist im Radar – ohne manuellen Zusatzaufwand. Mehr zu den Funktionen rund um Verträge, Fristen und Dossiers finden Sie unter /funktionen.

Was das für Ihren Büroalltag konkret bedeutet

Der grösste Effekt zeigt sich nicht am ruhigen Tag, sondern genau dann, wenn es darauf ankommt:

  • Stellvertretung wird einfach: Bei Ferien oder Krankheit sieht jede berechtigte Person im Team dieselbe Fristenliste – nichts hängt mehr am Wissen einer einzelnen Person.
  • Kündigungsfristen werden zur Chance statt zum Risiko: Wer rechtzeitig vor dem Kündigungsfenster informiert ist, kann den Kunden proaktiv kontaktieren – für eine Bestandesprüfung, ein Beratungsgespräch oder schlicht um zu bestätigen, dass alles passt. Das stärkt die Kundenbeziehung, statt sie dem Zufall zu überlassen.
  • Weniger Reibung im Team: Weil Fristen aus CRM, Verträgen und Dossiers im selben Radar zusammenlaufen, muss niemand mehr zwischen mehreren Systemen abgleichen, ob wirklich alles erfasst ist.

finra bündelt Fristenradar, Vertragsverwaltung und Kundendossiers in einem sicheren, ausschliesslich in der Schweiz gehosteten Kundenportal – inklusive eigener Subdomain für Ihr Büro. Die Tarife beginnen bei CHF 29 im Monat, und alles läuft direkt im Browser, ganz ohne App-Installation. Sie können finra 30 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen und selbst sehen, wie Ihre Fristen künftig an einem Ort zusammenlaufen: 30 Tage kostenlos testen. Einen Überblick über die Tarife finden Sie unter /preise.

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